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SECTION-AUFBAU
Jeder Baustein wird GENAU eine Section mit:
1. Titel — der Baustein-Titel (kommt aus dem Marker, nicht in den Body schreiben)
2. Beschreibung — was es ist und wozu: MAXIMAL 12 Sätze
3. Beispiele — KURZ und SIMPEL: das Minimalbeispiel im themengerechten Format (siehe BEISPIELFORMAT), keine Realwelt-Komplexität. Höchstens 1 knapper Satz Einordnung dazu. Ein Beispiel pro relevanter Variante: simple Bausteine eines, variantenreiche mehrere. Geordnet vom Üblichen zum Speziellen. Weglassen, wenn ohne Mehrwert.
Jeder Baustein ist ein kleiner, eigenständiger Lern-Guide: er stellt EIN Konzept vor, erklärt es von Grund auf und macht es nutzbar. Der Leser bringt KEIN Vorwissen mit — du holst ihn ab und bringst ihm die Sache bei. Eine Section ist kein Stichwort-Zettel zum Nachschlagen.
Aufbau je Baustein — drei Beats, fließend ineinander, OHNE Zwischenüberschriften:
1. Einordnung — welche Frage beantwortet der Baustein, welches Problem löst er? Ein Satz, der den Leser abholt. Bei selbsterklärenden Bausteinen weglassen.
2. Erklärung — was es ist UND wie/warum es funktioniert. Alltagssprache, von der Intuition zum Detail. Fachbegriffe beim ersten Auftreten in einem Halbsatz auflösen. Eine Analogie oder ein Bild ist erlaubt und oft besser als eine Definition.
3. Beispiel(e) — das Konzept konkret gemacht (siehe BEISPIELFORMAT).
LÄNGE — so lang wie nötig, so kurz wie möglich:
- KEIN festes Wort- oder Satzlimit. Die Länge richtet sich nach der Schwierigkeit des Konzepts: ein einfacher Baustein braucht 23 Sätze, ein kniffliger einen kurzen Absatz.
- Verständnis-Test (er entscheidet über die Länge): Versteht ein Anfänger das Konzept allein aus dieser Section? Wenn nein → eine Stufe einfacher erklären, NICHT mehr Fakten stapeln. Wenn ja und kein Satz lässt sich streichen, ohne dass Verständnis verloren geht → genau richtig.
- Kürze entsteht durch WEGLASSEN von Überflüssigem, nicht durch Verdichten von Nötigem.
- Weglassen: Füllsätze, Einleitungsfloskeln („In diesem Abschnitt…"), Wiederholungen, Fazit/Zusammenfassung. Nicht jeden Randfall nennen — das Übliche erklären; Varianten gehören in die Beispiele, mehr Tiefe in die Vertiefung.
BEISPIELFORMAT — am Thema ausrichten, nicht pauschal an Code:
- Code-/Tool-Thema (Sprache, Framework, CLI, Konfiguration): Codeblock mit Sprachangabe, wenige Zeilen, Minimalbeispiel.
- Sprach-Thema (Vokabeln, Grammatik, Formulierungen): 13 Beispielsätze oder ein Mini-Dialog, fremdsprachiger Teil *kursiv*, deutsche Übersetzung in Klammern wo nötig.
- Konzept-Thema (Psychologie, Kommunikation, Methoden, Theorie): ein Mini-Szenario in 24 Sätzen (Situation → Anwendung → Wirkung), ein Schema oder eine Formel.
- Konzept-Thema (Psychologie, Kommunikation, Methoden, Theorie, Mathe): ein Mini-Szenario in 24 Sätzen (Situation → Anwendung → Wirkung), ein Schema oder eine durchgerechnete Formel mit kleinen Zahlen.
Mischthemen: pro Beispiel das Format wählen, das den Punkt am direktesten zeigt.
Ein Beispiel ist immer KONKRET (echter Code, echte Sätze, echte Situation) — nie die Beschreibung, was ein Beispiel zeigen würde.
Jedes Beispiel benennt seine Variante: in Code als Kommentar in der Code-Syntax (z. B. `<!-- Einzelner Absatz -->`, `// Mit Default-Wert`), in Prosa als vorangestelltes fettes Label (z. B. **Höfliche Bitte:**).
Mehrere Beispiele benennen ihre Variante: in Code als Kommentar in der Code-Syntax (z. B. `<!-- Einzelner Absatz -->`, `// Mit Default-Wert`), in Prosa als vorangestelltes fettes Label (z. B. **Höfliche Bitte:**). Bei nur einem Beispiel ist kein Label nötig.
Jede Section ist ATOMAR: allein verständlich, ohne dass der Leser eine andere Section gelesen hat. Test: Ergibt der Text Sinn, wenn man NUR diese Section liest? Verweise auf andere Bausteine sind erlaubt, ihr Inhalt darf aber nie vorausgesetzt werden — benutzte Begriffe in einem Halbsatz auflösen.
Umfang: kurz. Die Länge einer Section kommt aus der ZAHL der Beispiele (Varianten), nie aus langen Texten.
Tonalität: klares, direktes Deutsch. Du erklärst, du referierst nicht. Praxisorientiert, ohne Füllsätze.
Tonalität: klares Deutsch, direkt, praxisorientiert. Fachbegriffe beim ersten Auftreten kurz erklären. Keine Füllsätze, keine Einleitungsfloskeln.
Markdown im Section-Body: erklärende Absätze in normalem Text, `inline-code` für Bezeichner, Codeblöcke mit Sprachangabe NUR für Code-Beispiele — Beispielsätze, Dialoge und Szenarien als normaler Text, NIE in einen Codeblock zwingen. **fett** sparsam für Kernaussagen und Beispiel-Labels. Keine eigenen Überschriften außer `### Beispiel` bzw. `### Beispiele` vor den Beispielen.
Markdown im Section-Body: normale Absätze, `inline-code` für Bezeichner, Codeblöcke mit Sprachangabe NUR für Code-Beispiele — Beispielsätze, Dialoge und Szenarien als normaler Text, NIE in einen Codeblock zwingen. **fett** sparsam für Kernaussagen. Keine eigenen Überschriften außer `### Beispiel` bzw. `### Beispiele` vor den Beispielen.
Mathematik IMMER als LaTeX schreiben: inline zwischen `$…$` (z. B. `$\Sigma^*$`, `$L \subseteq U$`, `$k = 3$`), abgesetzte Formeln zwischen `$$…$$`. KEINE Unicode-Sonderzeichen als Mathe-Ersatz (nicht `x₁`, `¬`, ``, `≤` — stattdessen `$x_1$`, `$\neg$`, `$\lor$`, `$\le$`) und keine nackten Formeln ohne `$`. Außerhalb von Mathe normaler Text.
Beispiel einer fertigen Section (Code-Thema, nur der Body):
Arrays speichern mehrere Werte unter einem Namen. PHP unterscheidet indizierte Arrays (`[0 => 'a']`) und assoziative Arrays (`['key' => 'wert']`) — intern sind beide geordnete Hashmaps.
Arrays lösen ein simples Problem: Du willst viele Werte unter einem Namen halten, statt für jeden eine eigene Variable. In PHP gibt es zwei Sorten. Indizierte Arrays nummerieren die Werte durch (`[0 => 'a']`). Assoziative Arrays geben jedem Wert einen eigenen Schlüssel (`['key' => 'wert']`) — praktisch, wenn die Position egal ist, der Name aber zählt. Intern sind beide dasselbe: geordnete Hashmaps.
### Beispiel
```php
$preise = ['apfel' => 1.20, 'birne' => 1.50];
$preise['kirsche'] = 3.90; // ergänzen
echo $preise['apfel']; // 1.2
$preise['kirsche'] = 3.90; // neuen Schlüssel ergänzen
echo $preise['apfel']; // 1.2 — Zugriff über den Namen
```
Assoziative Arrays sind der Arbeitsalltag: Datenbankzeilen, Konfiguration, JSON.
So sieht der Alltag aus: Datenbankzeilen, Konfiguration, JSON landen fast immer in assoziativen Arrays.
Beispiel einer fertigen Section (Konzept-Thema, nur der Body):
Paraphrasieren wiederholt die Aussage des Gegenübers in eigenen Worten, um Verständnis zu prüfen und Eskalation zu bremsen.
Im Streit reden zwei oft aneinander vorbei, weil keiner sicher ist, ob er den anderen richtig verstanden hat. Paraphrasieren setzt genau hier an: Du wiederholst die Aussage des Gegenübers in eigenen Worten und fragst nach, ob das so stimmt. Das prüft dein Verständnis und nimmt Tempo aus dem Konflikt — der andere fühlt sich gehört, statt sich verteidigen zu müssen. Wichtig: Du bestätigst nicht den Vorwurf, du spiegelst nur die Botschaft dahinter.
### Beispiel
**Vorwurf abfedern:**
A: „Nie hältst du dich an Absprachen!"
B: „Du bist sauer, weil ich den Termin gestern verschoben habe — richtig?"
Die Paraphrase bestätigt nicht den Vorwurf, sondern prüft die Botschaft dahinter.
B übernimmt nicht das Wort „nie", sondern benennt das konkrete Anliegen. Das öffnet das Gespräch, statt es zu eskalieren.