Stilregel: Code-Bezeichner im Fließtext sparsam
Gemessen enthielt im Godot-Buch jeder zweite Satz Bezeichner, jeder vierte mehrere. Erst erklären, dann benennen; Namenslisten in Tabelle oder Code. Prüfer entflechtet Sätze mit drei und mehr Bezeichnern. Co-Authored-By: Claude Fable 5.1 <noreply@anthropic.com>
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@@ -11,7 +11,7 @@ Loop, bis nichts mehr zu korrigieren ist:
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1. Lies das Kapitel komplett. Extrahiere alle überprüfbaren Behauptungen: Bezeichner und Signaturen, Versionsangaben, Studien (Autoren, Jahr, Design, Stichprobe, Ergebnis, Effektgröße), Zahlen, Zitate, Verhaltensbeschreibungen („was passiert wann“), Zuschreibungen („X hat Y eingeführt“), Textdiagramme (jedes Element und jeder Pfeil gegen Quellcode/Doku) und Ausgabeblöcke (gegen den eigenen Testlauf).
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2. Verifiziere möglichst ALLE gegen die lokalen Quellen (QUELLEN.md). Priorisiere nach Fehlerwahrscheinlichkeit. Führe Codebeispiele aus bzw. teste beschriebenes Verhalten mit kleinen Skripten, wo STIL.md das vorsieht. Versionsangaben gegen Tags/Changelogs prüfen. Achte besonders auf: falsche Zuschreibungen, verdrehte Effektrichtungen, überzogene Kausalaussagen aus Korrelationsstudien, erfundene Stichprobengrößen, veraltete oder erfundene Bezeichner, Doku-Aussagen, die dem Quellcode widersprechen (dann gilt der Quellcode).
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3. Korrigiere Fehler direkt in der Datei mit Edit (minimal-invasiv, Stil beibehalten). Unbelegbares vorsichtiger formulieren oder streichen.
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4. Prüfe Form: Überschriften exakt wie GLIEDERUNG.md; keine Übungen/Merkkästen/Zusammenfassungen/Literaturlisten; Querverweise zeigen auf Kapitel, die das Thema laut Gliederung (und, falls die Datei schon existiert, laut Text) wirklich behandeln; keine größeren Doppelungen mit Themen, die in andere Kapitel gehören (dann kürzen und verweisen); Rechtschreibung, Umlaute, Markdown. Satzbau: Sätze über 30 Wörter in mehrere auflösen, Inhalt unverändert; Zielschnitt unter 20 Wörter je Satz. Umfang: Abschnitte über 120 % ihres Richtwerts aus der Gliederung (`(kurz)` ≈ 800, ohne Angabe ≈ 1.300, `(lang)` ≈ 2.000 Wörter) straffen – zuerst Wiederholungen und Quellenformeln ohne Informationswert, keine Fakten oder Beispiele streichen.
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4. Prüfe Form: Überschriften exakt wie GLIEDERUNG.md; keine Übungen/Merkkästen/Zusammenfassungen/Literaturlisten; Querverweise zeigen auf Kapitel, die das Thema laut Gliederung (und, falls die Datei schon existiert, laut Text) wirklich behandeln; keine größeren Doppelungen mit Themen, die in andere Kapitel gehören (dann kürzen und verweisen); Rechtschreibung, Umlaute, Markdown. Satzbau: Sätze über 30 Wörter in mehrere auflösen, Inhalt unverändert; Zielschnitt unter 20 Wörter je Satz. Sätze mit drei und mehr Code-Bezeichnern entflechten: in Worten erklären, Namenslisten in eine Tabelle oder ein Codebeispiel. Umfang: Abschnitte über 120 % ihres Richtwerts aus der Gliederung (`(kurz)` ≈ 800, ohne Angabe ≈ 1.300, `(lang)` ≈ 2.000 Wörter) straffen – zuerst Wiederholungen und Quellenformeln ohne Informationswert, keine Fakten oder Beispiele streichen.
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5. Wiederhole, bis du keine Fehler mehr findest.
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Ändere nur `buch/{{datei}}`. Arbeitsdateien nur unter `arbeit/pruefung-{{n}}/`. Keine persönlichen Daten an externe Dienste senden.
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@@ -5,6 +5,7 @@ Ein deutschsprachiges Sachbuch, das **Verständnis** vermittelt: Wie ist die Sac
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- Sprache: Deutsch, korrekte Umlaute und ß, gut lesbare Sachbuchprosa. Keine direkte Anrede als Stilmittel; „wir“ sparsam.
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- Satzbau: Sätze meist 14–18 Wörter, selten über 25, nie über 35. Höchstens ein Nebensatz je Satz, keine Semikolon-Ketten. Ein Gedanke je Satz; Bedingung und Folge dürfen zusammenstehen. Aktiv statt Nominalstil. Quellenangaben in Klammern ans Satzende, nicht in die Satzmitte. Das kostet keine Tiefe, nur Verschachtelung.
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- Wortwahl: Verben statt Substantivierungen („prüfen“ statt „eine Prüfung vornehmen“, „wahrnehmen“ statt „die Wahrnehmung erfolgt“). Lange zusammengesetzte Wörter nur, wenn sie der Fachbegriff sind; sonst umschreiben oder bei der ersten Nennung erklären. Keine Füllwörter („grundsätzlich“, „im Wesentlichen“, „durchaus“).
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- Code-Bezeichner im Fließtext nur, wenn der Satz von genau diesem Bezeichner handelt. Erst in Worten erklären, was etwas tut, dann den Namen nennen. Keine Aufzählungen von Methoden- oder Klassennamen im Satz: Solche Listen gehören in eine kleine Tabelle (Name | Zweck) oder in ein Codebeispiel. Faustregel: höchstens ein Bezeichner je Satz, selten zwei.
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- **Keine** Übungen, Selbsttests, Lernziele, Merkkästen, Checklisten, „Praxistipps“, Schritt-für-Schritt-Anleitungen als Selbstzweck, Zusammenfassungen am Kapitelende, Literaturlisten.
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- Überwiegend Fließtext. Listen und Tabellen nur, wo sie echte Klarheit bringen – sparsam.
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- Fachbegriffe bei der ersten Nennung kurz erklären; englische Fachbegriffe nennen, wo sie üblich sind.
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