Stilregel: Code-Bezeichner im Fließtext sparsam
Gemessen enthielt im Godot-Buch jeder zweite Satz Bezeichner, jeder vierte mehrere. Erst erklären, dann benennen; Namenslisten in Tabelle oder Code. Prüfer entflechtet Sätze mit drei und mehr Bezeichnern. Co-Authored-By: Claude Fable 5.1 <noreply@anthropic.com>
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@@ -5,6 +5,7 @@ Ein deutschsprachiges Sachbuch, das **Verständnis** vermittelt: Wie ist die Sac
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- Sprache: Deutsch, korrekte Umlaute und ß, gut lesbare Sachbuchprosa. Keine direkte Anrede als Stilmittel; „wir“ sparsam.
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- Satzbau: Sätze meist 14–18 Wörter, selten über 25, nie über 35. Höchstens ein Nebensatz je Satz, keine Semikolon-Ketten. Ein Gedanke je Satz; Bedingung und Folge dürfen zusammenstehen. Aktiv statt Nominalstil. Quellenangaben in Klammern ans Satzende, nicht in die Satzmitte. Das kostet keine Tiefe, nur Verschachtelung.
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- Wortwahl: Verben statt Substantivierungen („prüfen“ statt „eine Prüfung vornehmen“, „wahrnehmen“ statt „die Wahrnehmung erfolgt“). Lange zusammengesetzte Wörter nur, wenn sie der Fachbegriff sind; sonst umschreiben oder bei der ersten Nennung erklären. Keine Füllwörter („grundsätzlich“, „im Wesentlichen“, „durchaus“).
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- Code-Bezeichner im Fließtext nur, wenn der Satz von genau diesem Bezeichner handelt. Erst in Worten erklären, was etwas tut, dann den Namen nennen. Keine Aufzählungen von Methoden- oder Klassennamen im Satz: Solche Listen gehören in eine kleine Tabelle (Name | Zweck) oder in ein Codebeispiel. Faustregel: höchstens ein Bezeichner je Satz, selten zwei.
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- **Keine** Übungen, Selbsttests, Lernziele, Merkkästen, Checklisten, „Praxistipps“, Schritt-für-Schritt-Anleitungen als Selbstzweck, Zusammenfassungen am Kapitelende, Literaturlisten.
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- Überwiegend Fließtext. Listen und Tabellen nur, wo sie echte Klarheit bringen – sparsam.
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- Fachbegriffe bei der ersten Nennung kurz erklären; englische Fachbegriffe nennen, wo sie üblich sind.
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