Merken-Abschnitt statt Kern-Block: nummerierter letzter Abschnitt mit Aussagen

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@@ -7,7 +7,7 @@ Ein deutschsprachiges Sachbuch, das **Verständnis** vermittelt: Wie ist die Sac
- Wortwahl: Verben statt Substantivierungen („prüfen“ statt „eine Prüfung vornehmen“, „wahrnehmen“ statt „die Wahrnehmung erfolgt“). Lange zusammengesetzte Wörter nur, wenn sie der Fachbegriff sind; sonst umschreiben oder bei der ersten Nennung erklären. Keine Füllwörter („grundsätzlich“, „im Wesentlichen“, „durchaus“).
- Code-Bezeichner im Fließtext nur, wenn der Satz von genau diesem Bezeichner handelt. Erst in Worten erklären, was etwas tut, dann den Namen nennen. Keine Aufzählungen von Methoden-, Eigenschafts- oder Klassennamen, weder im Satz noch als Tabelle: Solche Listen weglassen. Faustregel: höchstens ein Bezeichner je Satz, selten zwei.
- **Keine** Übungen, Selbsttests, Lernziele, Merkkästen, Checklisten, „Praxistipps“, Schritt-für-Schritt-Anleitungen als Selbstzweck, Literaturlisten.
- Jedes Kapitel endet mit einem Block `## Kern`: alle Kerneinsichten des Kapitels als Frage-Antwort-Paare. Die Frage ist fett gesetzt und lautet so, wie ein Leser sie sich stellen würde („Warum nehmen Spieler Regeln hin, die alles umständlicher machen?“). Die Antwort sind zwei bis fünf Sätze Prosa mit dem Warum und dem konkreten Beispiel aus dem Kapitel. Jeder Abschnitt des Kapitels ist mit mindestens einer Frage vertreten, so lang wie nötig. Nichts Neues, keine Bullets, keine Begriffe, die das Kapitel nicht eingeführt hat. Der Kern zählt nicht zum Richtwert des Umfangs.
- Jedes Kapitel endet mit einem eigenen Abschnitt `## N.M Merken`, nummeriert als letzter Abschnitt des Kapitels (hat das Kapitel 1.1 bis 1.4, heißt er `## 1.5 Merken`). Er wiederholt, was man sich merken soll: Fakten, Mechanismen und ihr Warum, als kurze Aussagen. Je Abschnitt des Kapitels ein Absatz, eingeleitet mit der fetten Abschnittsnummer (`**1.1**`), drei bis sechs Sätze, mit dem Beispiel, an dem das Kapitel es gezeigt hat. Keine Fragen, keine Bullets, nichts Neues, keine Begriffe, die das Kapitel nicht eingeführt hat. Der Abschnitt steht nicht in der Gliederung und zählt nicht zum Richtwert des Umfangs.
- Überwiegend Fließtext. Listen und Tabellen nur, wo sie echte Klarheit bringen – sparsam. Eine Tabelle vergleicht Varianten mit ihren Kosten; sie zählt nie Methoden, Eigenschaften, Konstanten oder Einstellungen auf.
- Kein Nachschlagewissen: keine Einstellungspfade (eine Projekteinstellung wird in Worten genannt, nicht als `pfad/zur/einstellung`), keine Standardwerte, Grenzwerte, Signaturen oder Parameterpositionen, die nur beim Bauen helfen. Keine Versionsnotizen („seit 4.3“, „in Godot 3 hieß“, „bis 4.2“): Das Buch beschreibt den Stand der Referenzversion, als hätte es nie einen anderen gegeben.
- Keine Autoren als Erzählgerüst: nicht „X beschreibt“, „X hält“, „X rät“, sondern die Sache selbst erklären und begründen. Der Erfinder eines Verfahrens wird höchstens einmal genannt, wenn das Verfahren nach ihm heißt. Keine Jahreszahlen, Daten, Lebensläufe oder Anekdoten ohne Erklärwert. Keine Testberichte im Text („Im Testlauf …“, „Das Skript läuft ohne Fehler“, „Ein Versuch zeigt“): Die Ausgabe spricht für sich.