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team3 e10f2dc582 Stilregel: keine Quellenangaben im Text
Quellen dienen der Prüfung, nicht dem Leser. Die Belegpflicht gegen die
Quellen bleibt, nur die Klammern und „laut Dokumentation“ entfallen.

Co-Authored-By: Claude Fable 5.1 <noreply@anthropic.com>
2026-10-06 09:03:22 +02:00

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Raw Blame History

Ziel

Ein deutschsprachiges Sachbuch, das Verständnis vermittelt: Wie ist die Sache aufgebaut, warum ist sie so, welche Befunde, Argumente oder Mechanismen stehen dahinter, was ist gesichert, was umstritten? Ziel ist eine breite Übersicht über alles Wichtige, nicht Vollständigkeit bis ins letzte Detail. Kein Tutorial, keine Referenz, kein Ratgeber.

Form

  • Sprache: Deutsch, korrekte Umlaute und ß, gut lesbare Sachbuchprosa. Keine direkte Anrede als Stilmittel; „wir“ sparsam.
  • Satzbau: Sätze meist 14–18 Wörter, selten über 25, nie über 35. Höchstens ein Nebensatz je Satz, keine Semikolon-Ketten. Ein Gedanke je Satz; Bedingung und Folge dürfen zusammenstehen. Aktiv statt Nominalstil.
  • Wortwahl: Verben statt Substantivierungen („prüfen“ statt „eine Prüfung vornehmen“, „wahrnehmen“ statt „die Wahrnehmung erfolgt“). Lange zusammengesetzte Wörter nur, wenn sie der Fachbegriff sind; sonst umschreiben oder bei der ersten Nennung erklären. Keine Füllwörter („grundsätzlich“, „im Wesentlichen“, „durchaus“).
  • Code-Bezeichner im Fließtext nur, wenn der Satz von genau diesem Bezeichner handelt. Erst in Worten erklären, was etwas tut, dann den Namen nennen. Keine Aufzählungen von Methoden- oder Klassennamen im Satz: Solche Listen gehören in eine kleine Tabelle (Name | Zweck) oder in ein Codebeispiel. Faustregel: höchstens ein Bezeichner je Satz, selten zwei.
  • Keine Übungen, Selbsttests, Lernziele, Merkkästen, Checklisten, „Praxistipps“, Schritt-für-Schritt-Anleitungen als Selbstzweck, Zusammenfassungen am Kapitelende, Literaturlisten.
  • Überwiegend Fließtext. Listen und Tabellen nur, wo sie echte Klarheit bringen – sparsam.
  • Fachbegriffe bei der ersten Nennung kurz erklären; englische Fachbegriffe nennen, wo sie üblich sind.
  • Keine Quellenangaben im Text, weder in Klammern noch als „laut Dokumentation“: Quellen dienen der Prüfung, nicht dem Leser. Klassen und Befehle in Code-Formatierung, Versionsangaben („seit 4.3“) nur, wenn geprüft.
  • Querverweise „(→ Kapitel 8)“ bzw. „(→ Abschnitt 8.2)“ statt Wiederholung. Die Gliederung zeigt, was wo steht; Themen anderer Kapitel nur kurz streifen und verweisen.
  • Codebeispiele (falls das Thema Software ist): kurz (typisch 5–30 Zeilen), nur wo sie ein Konzept erklären, mit Sprachangabe im Codeblock, im Text erklärt.
  • Hat ein Codebeispiel eine Ausgabe, steht die tatsächliche Ausgabe des eigenen Testlaufs als ```text-Block direkt darunter, gekürzt auf das Wesentliche (höchstens etwa 10 Zeilen).
  • Strukturdiagramme: Baum-, Ablauf- und Zustandsstrukturen, die aus Quellcode oder Doku belegt sind, als Textdiagramm mit Kästen und Pfeilen in einem ```diagramm-Block (Zeichen ┌─┐│└┘├┤┬┴ und ▶ ▼, höchstens 60 Zeichen breit, höchstens eines je Abschnitt). Jedes Element im Diagramm kommt auch im Text vor. Keine Illustrationen, keine Szenen, nichts Erfundenes.

Verständlichkeit für Leser, denen das Thema neu ist

  • Konkret vor abstrakt: Jeder neue Begriff bekommt zuerst eine Situation oder ein Beispiel aus dem Thema, dann die Erklärung, dann den Namen. Nicht mit der Definition beginnen.
  • Begriffsbudget: etwa 5 neue Fachbegriffe oder Klassen je Zwischenabschnitt. Braucht der Stoff mehr, einen weiteren Zwischenabschnitt anlegen. Zwischenabschnitte (###) 200–600 Wörter, nicht kleiner.
  • Interna weglassen: Quellcode-Details, Server-Ebene, Speicherlayout, Registrierungsmechanismen, Herleitungen über das Nötige hinaus kommen nicht ins Buch, auch nicht in einen eigenen Zwischenabschnitt. Einzige Ausnahme: Ein Internum, das ein sichtbares Verhalten erklärt, steht in zwei bis drei Sätzen im Haupttext an der Stelle, wo das Verhalten auftritt.
  • Zusammenhang ausschreiben: Jeder Satz knüpft erkennbar an den vorigen an. Den Begriff wiederholen statt „es“, „dies“, „dieser Mechanismus“. Wo ein Grund oder eine Folge vorliegt, steht sie im Text („weil“, „deshalb“, „dadurch“, „damit“). Kein Gedankensprung ohne Übergang; an jeder Absatzgrenze ein Brückensatz, der sagt, was der neue Absatz mit dem vorigen zu tun hat. Leser ohne Vorwissen können Lücken nicht selbst füllen.
  • Ein Begriff, der in einem früheren Kapitel eingeführt wurde, wird bei Wiederverwendung mit einem halben Satz in Erinnerung gerufen, nicht vorausgesetzt.

Aufbau jeder Kapiteldatei (Markdown)

# Kapitel N – Titel

Einleitung: 2–4 Absätze, die ins Thema führen und die Leitfrage stellen.

## N.1 Titel des Abschnitts
Fließtext, ggf. mit ### Unterabschnitten.

## N.2 …

Überschriften exakt wie in GLIEDERUNG.md (Nummerierung beibehalten, ohne das Gewicht (kurz)/(lang)). Der Richtwert je Abschnitt steht in der Gliederung: (kurz) ≈ 800 Wörter, ohne Angabe ≈ 1.300, (lang) ≈ 2.000; ±20 % sind in Ordnung. Nicht auffüllen: Ist der Stoff erschöpft, ist der Abschnitt fertig. Abweichungen über 20 % im Bericht begründen.

Korrektheit

  • Jede Tatsachenangabe (Name, Jahr, Zahl, Bezeichner, Signatur, Versionsangabe, Studienergebnis) muss gegen die im Abschnitt „Quellen und Prüfung“ genannten Quellen geprüft sein. Nichts aus dem Gedächtnis übernehmen, ohne es zu prüfen; was sich nicht belegen lässt, vorsichtiger formulieren oder weglassen.
  • Keine erfundenen Studien, Zitate, Zahlen, Klassen oder Optionen.
  • Kontroversen und Replikationsprobleme fair darstellen.
  • Keine persönlichen Daten an externe Dienste senden (keine E-Mail-Adressen als Parameter).